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Schwules Internat 12-02

Schwules Internat 12-02
Auch La war begeistert „ich glaube, wenn ich mal richtig Urlaub brauche komme ich hierher.“

„Immer gerne, es ist nicht komfortabel aber auszuhalten und wenn Dich die nackten Jungs nicht stören, bist Du jederzeit willkommen.“

Kaum waren alle ausgestiegen, stürmten die Jungs aus der Schule und kamen angelaufen. Ilias vorneweg.

„Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Papa“ rief er laut.

Erstaunt fragte ich „woher weist Du das?“

„Das wissen hier schone alle ein paar Tage, was meinst’e wie schwer es war, sich nicht zu verplaudern.“

„Ihr Schlingel lass mich so auflaufen, das werdet Ihr büßen, ich kitzle Euch solange bis Ihr nicht mehr Piep sagen könnt“ lachte ich.

Auch Toni und Luca kamen zum Gratulieren.
Toni sagte „während Du am Flughafen warst, haben wir die Gästeräume hergerichtet.“

„Und ich hab extra keine Feier vorbereitet“ überlegte ich laut.

„Brauchtest Du auch nicht“ meinte Luca „ich hatte meine Anweisungen von Manfred und für das Festessen hatte ich eine Einkaufsliste von Herrn La. Der Lieferant müsste jeden Moment kommen.“

Die Menge hatte sich etwas verteilt und die Jungs aus dem Internat standen etwas ratlos abseits da ertönte hinter mir ein Schrei.

„Was ist das???? So was hab ich ja noch nie gesehen.“

Es war Ilias, der mit der Hand auf die Gruppe zeigte.
Dort standen inmitten der Schüler Quyesy und Quecko.

„Wie? Noch nie einen schwarzen Mann gesehen?“

„Doch schon, aber so schwarz. Da kann man sich ja erschrecken“ meinte Ilias und ging auf die beiden zu.

„Entschuldigt“ sagte er zu den beiden „ist die Farbe echt?“ fragte er und „darf ich mal anfassen?“
Quesy und Quecko erlaubten es.

„Tatsächlich, alles echt. Mensch seid ihr schwarz. Seid Ihr am ganzen Körper so?“

Bevor das jetzt in eine Stripshow ausartete rief ich den Internatlern zu „ich zeige Euch Eure Unterkunft, da könnt Ihr Euch was luftigeres anziehen und mit den anderen an den Strand gehen.“

„Ich mach das schon. Kümmer Du Dich um Deine Gäste“ rief Luca und ging mit den Urlaubern zu der Hütte, die für sie vorgesehen war.

Manfred erklärte mir „wir werden drei Tage bleiben, dann müssen wir zurückfliegen.“

In diesem Moment kam ein Konvoi von Fahrzeugen. Vorneweg ein Kühltransporter, dahinter mehrere PKW. Was für ein Auflauf.

La ging sofort zum Transporter um mit dem Fahrer zu sprechen und zu prüfen ob alles mitgekommen war. Aus einem PKW steigen Maria, Emanual und Djamal aus und aus einem anderen die beiden Weinbauern mit den großen Jungs.

„Die hab ich eingeladen“ erklärte mir Toni „La wollte unbedingt die Weinbauern kennenlernen.

Jetzt wurde es voll im Lager. Alexos hatte angefangen Tische und Bänke aufzustellen und Luca half ihm dabei.
Die Urlaubsgäste waren mittlerweile auch umgezogen und liefen in leichter Kleidung, sprich fast nichts am Körper herum. Lakis forderte sie auf „los nix wie los an den Strand, hier stören wir nur.“

Ich schaute dem Treiben sprachlos zu und wollte mithelfen.

„Kommt gar nicht infrage rief Alexos, Du hältst Dich daraus. Es ist Dein Geburtstag. Wir regeln das schon.

Mit Manfred und Walter ergriff ich die Flucht und setzte mich mit den beiden vor mein Büro.
Walter und Manfred wollten sich das Büro gerne mal ansehen und waren erstaunt über die Größe und auch die vollständige Einrichtung.

„Hier kann man es aushalten“ sagte Manfred und als er den umlaufenden Balkon sah „und abends schön den Tag ausklingen lassen. Du hast das große Los gezogen.“

Walter stimmte ihm lachend zu „und wir müssen in der Kälte ausharren.“

„Nur keinen Neid“ frotzelte ich.

Vor dem Büro unterhielten wir uns weiter über alles Mögliche, als mein Telefon schellte.
Arthur war am Apparat „Ich bin ganz früh aufgestanden um Dir zum Geburtstag gratulieren zu können. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH.“

Ich war baff, dass er daran gedacht hatte und bedankte mich artig.

„Woher weist Du davon?“ wollte ich wissen.

„Dein Azubi Toni, hat mir das gestern erzählt als ich anrief. Da Du am Strand warst habe ich das Gespräch mit Dir auf heute verschoben. Hier gibt es ein Problem. Das Finanzamt hat mir eine Frist für die Steuererklärung der letzten zwei Jahre gesetzt. Die Gauner hatten keine Steuererklärung gemacht, so nach dem Motto, Einnahmen gleich Gewinn. Jetzt soll ich die Steuererklärung innerhalb von vier Wochen abgeben und ich hab noch nicht einmal einen Steuerberater. Kannst Du mir helfen? Die Unterlagen hast Du doch noch.“

„Das ist für einen Mann zu viel. Bist Du damit einverstanden, wenn das mein Freund mit seiner Firma in Deutschland macht? Die haben die Unterlagen doch auch.“

„Natürlich können die das machen, sollen mir nur anschließend die Rechnung zukommen lassen. Kannst Du das in die Wege leiten? Ich werde ihnen dann die Beauftragung schriftlich nachreichen.“

„Mach ich und sag Dir noch Bescheid.“

Schnell war das Telefonat mit Uli erledigt. Er hatte den Auftrag angenommen und wollte ihn umgehend bearbeiten „So viel ist das ja gar nicht“ war er der Meinung.

Ich informierte schnell noch Arthur. Der war begeistert.

Ich ging zurück zu Manfred und Walter.

„Du bist immer noch voll auf Trab, die Telefone werden jetzt weggesperrt, für heute ist für Dich Feierabend“ bestimmte Walter, nahm die Telefone und brachte sie zu Toni mit der Maßgabe alle Anrufe für mich abzublocken.
Alexos hatte zusammen mit La angefangen das Essen vorzubereiten. Der Grill glühte schon auf Hochtouren und La richtete das Fleisch.

„In zwanzig Minuten ist das Essen fertig, ruft die Jungs herbei“ kommandierte La.

Jörg lief los und bald kam die Meute angesaust. Nachdem die sich etwas gewaschen hatten, saßen sie erwartungsvoll an den Tischen.

Ich saß mit den älteren an einem gesonderten Tisch und wir unterhielten uns.

„Wird ein sehr gutes Weinjahr“ sagte einer der Weinbauern „dank der Bewässerung hängen die Rebstöcke voll mit Trauben.

Jo hatte zusammen mit Alexos ein festliches Essen mit Salaten und Fleisch zubereitet.

Nach mehreren Stunden war fast alles aufgegessen und alle waren mehr wie satt.

Es war inzwischen stockdunkel geworden und die Jungs hatten Fackeln in den Sand gesteckt. Die erleuchteten den Abend romantisch.

Die Jungs wollten noch ein wenig an den Strand gehen und zogen los. Als sie aus dem Fackelschein gingen verschwanden zwei Gestalten von jetzt auf gleich. Von Quesy und Quecko war nichts mehr zu sehen.

„Wo sind die beiden hin?“ rief Nico.

„Hier sind wir“ riefen die beiden. Man konnte wirklich nur die Zähne und das weiße in den Augensehen.

„Krass“ rief Rob als er die zwei weißen Zahnreihen und die vier leuchtenden Augen schweben neben sich gehen sah „da kann man ja Angst bekommen.“

Die ganze Meute lachte.

Wir älteren führten eine muntere Unterhaltung. Die beiden Weinbauern hatten, nachdem der Tischwein leegetrunken war, von ihrem Spezialwein nachgeschenkt.

Nach dem ersten Schluck rief La aus: „der schmeckt ja hier noch um ein Vielfaches besser als zu Hause. Das muss an der Luft und der Stimmung liegen.“

Er rückte näher an die beiden Bauern heran und fragte vorsichtig „Ihre Weinberge sind nicht zufällig zu verkaufen?“

Die beiden lachten „da haben wir keinen Einfluss mehr drauf, da müssen Sie schon den Besitzer fragen, uns gehört nur noch ein ganz kleiner Teil und der ist auf keinen Fall verkäuflich.“

Kommentare und Anregungen zeigen mir ob die Story bei Euch ankommt.

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